Druckverfahren im Überblick – So machen wir’s!

Wir bieten dir modernste 3D-Druckverfahren, die eine Vielzahl an Anwendungsbereichen abdecken. Egal, ob du hochpräzise, ästhetische Modelle oder funktionale, mechanisch belastbare Bauteile benötigst – bei uns findest du das passende Verfahren für deine Anforderungen. Unsere Experten unterstützen dich dabei, das ideale Druckverfahren zu wählen, und begleiten dein Projekt von der ersten Idee bis zur finalen Umsetzung.

Benötigst du Hilfe bei der Auswahl des passenden Verfahrens oder Materials?
Nutze unseren Material-Assistenten oder kontaktiere uns direkt – wir stehen dir mit Rat und Tat zur Seite.

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Unsere 3D-Druckverfahren

FDM-Druck (Fused Deposition Modeling)

Der FDM-Druck ist eine der am häufigsten verwendeten Druckverfahren im 3D-Druck. Durch das Schmelzen und Auftragen von thermoplastischem Material Schicht für Schicht entsteht Ihr gewünschtes Objekt. Dieses Verfahren eignet sich hervorragend für robuste, mechanisch belastbare Bauteile sowie kostengünstige Prototypen.

Zusätzliche Details:

  • Materialvielfalt: Neben den Standardmaterialien PLA und ABS bieten wir auch spezialisierte Materialien wie Carbon-verstärktes PLA und flexible Filamente wie TPU an. Dies erweitert die Einsatzmöglichkeiten von FDM-Drucken für industrielle Anwendungen.
  • Verfügbarkeit von Nachbearbeitung: Um die Oberflächenqualität zu verbessern, bieten wir verschiedene Nachbearbeitungsmethoden wie Schleifen, Lackieren oder Flammglättung an.
  • Prototyping und Kleinserien: FDM eignet sich besonders für schnelle Prototypen und Kleinserienfertigungen, wenn Funktionalität und Kosten im Vordergrund stehen.

Vorteile:

  • Kostengünstig, besonders bei größeren Teilen.
  • Ideal für Prototyping und funktionale Modelle.
  • Vielfältige Materialauswahl wie z.B. PLA, ABS, PETG.
  • Stabil und robust für mechanisch beanspruchte Teile.

Nachteile:

  • Oberflächenqualität kann rauer sein, benötigt eventuell Nachbearbeitung.
  • Weniger geeignet für hochkomplexe, feine Strukturen.
  • Begrenzte Detailgenauigkeit im Vergleich zu anderen Verfahren.

Anwendungsbereiche:

Dekoration, Spielzeuge, FIguren, Funktionsprototypen, Kleinserien, Bauteile mit hohen mechanischen Anforderungen.

Resin-Drucke (Stereolithografie/DLP)

Der Resin-Druck nutzt UV-Licht, um flüssiges Harz zu härten und ermöglicht damit hochpräzise, detailreiche Drucke. Dieses Verfahren eignet sich perfekt für Projekte, bei denen glatte Oberflächen und höchste Präzision gefordert sind.

Zusätzliche Details:

  • Einsatzgebiete: Resin-Druck wird häufig in Bereichen wie Zahntechnik, Schmuckdesign und Modellbau verwendet, wo präzise Details und glatte Oberflächen entscheidend sind.
  • Materialvarianten: Neben Standardharzen bieten wir auch hochfeste Harze und flexible Harze an, die sich für mechanisch anspruchsvollere Anwendungen eignen.

Vorteile:

  • Extrem hohe Detailgenauigkeit und glatte Oberflächen.
  • Perfekt für feine, filigrane Strukturen und ästhetische Modelle.
  • Ideal für kleine bis mittelgroße Objekte mit komplexen Geometrien.

Nachteile:

  • Teurer als FDM-Druck, insbesondere bei größeren Modellen.
  • Begrenzte Materialauswahl und weniger mechanische Stabilität.
  • Benötigt Nachbehandlung, z.B. Aushärtung unter UV-Licht und Reinigung mit Isopropanol.


Anwendungsbereiche:

Schmuckdesign, dentale Modelle, detaillierte Miniaturen, Architekturmodelle.

Bald verfügbar:

SLS-Druck (Selektives Lasersintern)

Der SLS-Druck verwendet pulverförmige Materialien, die Schicht für Schicht mittels eines Lasers gesintert werden. Dadurch lassen sich sehr komplexe Geometrien ohne Stützstrukturen realisieren, was dieses Verfahren besonders für industrielle Anwendungen und funktionale Prototypen interessant macht.

Zusätzliche Details:

  • Hohe Festigkeit: Die Verwendung von Materialien wie Nylon und Glasfaser-Verbundwerkstoffen sorgt für eine hohe mechanische Belastbarkeit.
  • Industrieanwendungen: SLS ist ideal für die Produktion von Endbauteilen in der Automobil-, Luftfahrt- und Maschinenbauindustrie.
 

Vorteile:

  • Hohe mechanische Festigkeit und Funktionalität.
  • Kein Stützmaterial notwendig, daher ideal für komplexe Geometrien.
  • Große Materialvielfalt, darunter Nylon und Verbundwerkstoffe.

Nachteile:

  • Teurer als FDM- und Resin-Druckverfahren.
  • Oberflächen sind rauer und benötigen Nachbearbeitung.
  • Höhere Druckzeit und Materialverbrauch.

Anwendungsbereiche:

Funktionale Prototypen, Serienfertigung, industrielle Anwendungen, Automobilteile.